11. Dezember 2017

Planfeststellungsverfahren Flughafen Köln-Bonn laut BUND mit erheblichen Mängeln

Sie können bis zum 19.12.2017 Einwendungen gegen die Ausbaumaßnahmen erheben...

Durch die Initiative der Lärmschutzgemeinschaft Köln/Bonn (LSG) und einen langjährig geführten Prozess bis zum Bundesverwaltungsgericht wird am Flughafen erstmals ein Planfeststellungsverfahren und damit Bürgerbeteiligung durchgeführt. Das Gericht hattte u.a. entschieden, dass künftig nicht nur S/L Bahnen und Rollwege einem derartigen Verfahren zu unterziehen sind, sondern auch alle kapazitätsrelevanten Infrastruktur-Maßnahmen auf dem Flughafengelände!

Folgende Informationen wurden  http://www.wahnerheide.net/flughafenunterlagen-mit-groben-maengeln,534,2.html  entnommen: 

"... Der BUND hat die Planunterlagen gesichtet und bereitet seine Stellungnahme im Verfahren vor. Er weist jedoch schon jetzt auf erhebliche methodische Mängel innerhalb des Planfeststellungsverfahrens hin.

Weiterhin sind alle Bürger*innen aufgerufen, sich mit Einwendungen an dem Genehmigungsverfahren selbst zu beteiligen und ihre Bedenken bis zum 19.12.2017 (Posteingang) bei der Bezirksregierung Düsseldorf, Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 26 (Luftverkehr), Am Bonneshof 35, 40474 Düsseldorf gegen den Ausbau des Flughafens vorzutragen. Zugleich ist die Teilnahme an der Unterschriftenaktion der Fluglärmgemeinschaft Flughafen Köln-Bonn e.V. sinnvoll.

Der Flughafen stellt für die gesamte Region eine enorme Belastung insbesondere durch Lärm, Schadstoffemissionen und Frachtverkehr dar. Ein weiterer Ausbau ist inakzeptabel und mit den Klimaschutzzielen der Bundesrepublik Deutschland und der gebotenen Verkehrswende grundsätzlich nicht vereinbar. Eine Anpassung des Flughafens an die Schutzbedürfnisse der Menschen und der Natur ist daher dringend geboten, der geplante Ausbau verfolgt jedoch genau entgegengesetzte Ziele.

Der BUND hebt insbesondere die folgenden Kritikpunkte an den insgesamt sehr unkonkreten und widersprüchlichen Planfeststellungsunterlagen hervor:

- Die Prüfung der Verträglichkeit mit dem Natura-2000-Schutzgebiet "Wahner Heide" ist mangelhaft. Insbesondere fehlt die sachgerechte Auseinandersetzung mit den charakteristischen Arten des Naturschutzgebietes und mit den nationalen Schutzzwecken.

- Der aktuell laufende Ausbau der Landebahnen und etliche bisher nicht genehmigten Bauten fehlen als wesentliche Bestandteile der Flughafenerweiterung im Planfeststellungsverfahren.

- Die Naturschutzvorgaben des Regionalplanes auf dem Betriebsgelände des Flughafens bleiben unberücksichtigt.

- Der Status des faktischen Vogelschutzgebietes des Flughafengeländes wird übersehen.

- Die notwendige Trennung baurechtlicher und luftfahrtrechtlicher Aspekte gelingt im Antrag nicht und führt zu einem völlig unbestimmten Antragsinhalt."

Die Muster-Einwendung und weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Lärmschutzgemeinschaft Köln/Bonn: http://www.fluglaerm-koeln-bonn.de/

12. Juni 2017

Landebahnsanierung des Köln-Bonner Flughafens fehlt Umweltverträglichkeitsprüfung

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BUND NRW) hat Verfahrensfehler bei der geplanten Sanierung der großen Start- und Landebahn des Flughafen Köln-Bonn festgestellt. Dies geht aus seiner Stellungnahme hervor, die heute der Stadt Köln und dem Rhein-Sieg-Kreis als Genehmigungsbehörden zugestellt worden ist.

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27. Januar 2016

Wahn - Flughafen Köln/Bonn plant neue Ausbaustufe

Ausbau des Flughafengeländes muss gestoppt werden

Für den Flughafen Köln/Bonn ist ein weiterer Ausbau in Planung. Der Flughafen befindet sich in der Wahner Heide, ein weiterer Ausbau würde zwangsläufig zu einer fortschreitenden Zerstörung des geschützten Lebensraumes von Rote-Liste-Arten führen.
Den vollständigen Artikel (von 2016) gibt es hier.



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