22. August 2017

Anfrage Informationsveranstaltung zu Kurtenwaldbach und Krummbach

Der Kurtenwaldbach verbindet die beiden überregional bedeutsamen Schutzgebiete „Königsforst“ und „Wahner Heide“ und ist damit auch für die ökologische Integrität der Gebiete von Interesse. Er ist ein EU-berichtspflichtiges Gewässer.

Bei einer Begehung mit einem Vertreter von Wassernetz NRW haben sich Fragen bezüglich des Kurtenwaldbachsystems mit dem bei Kleineichen einmündenden Krummbach ergeben. Diese Fragen betreffen Aspekte des Schutzstatus und die weitere Planung u.a. bezüglich der Ziele der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und den Anforderungen aus der Blauen Richtlinie. Zum entsprechenden Text des Wassernetz NRW geht es über diesen Link: http://wassernetz-nrw.de/2017/08/14/beratung-zum-kurtenwaldbach/

Da der Kurtenwaldbach laut der WRRL-Bewirtschaftungsplanung des Landes NRW für 2016 bis 2021 für den Monitoringzeitraum 2012-2014 einen ökologisch unbefriedigenden Zustand aufwies, stellte die BUND-Kreisgruppe Anfang August 2017 eine Anfrage an das zuständige Kreisamt in Bergisch Gladbach, eine öffentliche Veranstaltung zu ermöglichen bezüglich

  • des aktuellen Zustands

    • des Krummbach-/Kurtenwaldbachsystems

    • der im Einzugsgebiet befindlichen grundwasserabhängigen Landökosysteme,

  • des Status von 

    • Umsetzungsfahrplan (UFP) Kurtenwaldbach sowie Quellenschutzkonzept für die Kurtenwaldbachquellen,

    • Konzept zur naturnahen Entwicklung (KNEF) des NSG Krummbach sowie Quellenschutzkonzept für die betreffenden Gewässer,

    • Maßnahmenkonzept Natura2000-Gebiet und NSG Königsforst, insbesondere im Hinblick auf spezifische Anforderungen für die Gewässer im Einzugsgebiet des Kurtenwaldbaches und

  • der Maßnahmenübersichten zum Kurtenwaldbach und Krummbach inkl. Zeitplan der Erstellung und Beteiligungsangebote für die Naturschutzverbände bzw. für die breite Öffentlichkeit.

Lokales Kleinod: Kleinräumiger Erlenbruchwald am Kurtenwaldbach nördlich Kleineichen
2. Juli 2017

Bachneunauen im Königsforst wiederentdeckt

Verantwortung für Wasserqualität und Durchgängigkeit

Das Bachneunauge (Lampetra planeri) ist eine für sandgeprägte Bäche typische und zudem FFH-relevante Art. Aus den Bächen des Königsforsts lagen alte Berichte von Bachneunaugen vor, aber die Art wurde mehrere Jahrzehnte nicht mehr gesichtet. Nun haben Wissenschaftler des LANUV die kryptisch lebende Art wiedergefunden. Hier geht es zum Bericht (auf königsforst.net).

Da die Bäche des Königsforsts überwiegend im Rheinisch-Bergischen Kreis entspringen, könnten sich auch für unsere Kreisgruppe spannende Projekte ergeben.



persönlicher Kontakt

Samstag 10 - 14 Uhr

Heideportal Turmhof
Kammerbroich 67
51503 Rösrath

Tel.: 02205 - 9478284

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BFD-Platz ab 15.02.2018

A Place To Bee - Für eine Zukunft mit Bienen

TTIP und CETA - Der Protest geht weiter

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